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Welcher Urlaubs-Typ bin ich?

Jeder Mensch hat bestimmte Persönlichkeitsstrukturen oder –einstellungen zum Leben und zu sich selbst, wir unterscheiden uns darin, ob wir eher ein neugieriger, unternehmungslustiger
Mensch sind, oder eher ein vorsichtiger, nachdenklicher Planer, oder auch ein Mensch, der sich selbst völlig hinten anstellt, weil er wir für andere da sein will. Oft haben wir im Alltag einen Beruf oder eine Aufgabe gefunden, die diesen Persönlichkeitsanteilen entspricht. Das ist erstmal gut so, kritisch wird es erst, wenn wir dabei immer weiter an die Grenze unserer Einsatzkraft kommen, und uns auch nach einem Urlaub mit den tollsten Zielen gar nicht erholt fühlen. Aus diesem Grund ist es wichtig, unseren Urlaubs-Typ zu kennen.

 

Ausgehend von der Kenntnis unseres Urlaubs-Typs lautet die Grundregel für eine Urlaubsplanung:

 

Je nachdem wie stark unsere persönliche Grundstruktur im beruflichen und Lebensalltag gefordert ist, kommt es im Urlaub darauf an, den entsprechenden Ausgleich herzustellen, um wieder ins innere Gleichgewicht zu kommen.

 

Z.B., eine Person mit der Persönlichkeitseigenschaft Extraversion / Kontaktfreude / Unternehmungslust, der in seinem Beruf Journalist ist und so seine Kontaktfreudigkeit zum Beruf gemacht hat, wird in seinem Urlaub einen Ausgleich brauchen, d.h. ihm ist vielleicht mehr danach, sich zur Erholung mit einem Buch an einen einsamen Strand zurückzuziehen, und einmal nicht den Kontaktfreudigen machen zu müssen.

Oder eine Person mit hoher Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft , die im sozialen Bereich arbeitet, braucht als Ausgleich dann ein Wellnesshotel, in dem auch einmal etwas für sie getan wird.

 

Denn das ist die eigentliche Erholungsqualität: das innere Gleichgewicht wiederfinden!

 

Kennzeichen verschiedener Urlaubs-Typen

Vielleicht erkennen Sie sich ja unter einem der verschiedenen Urlaubs-Typen wieder:

 

Hohe Verantwortung

Hohe Verantwortung im Beruf sollte im Urlaub ins Gegenteil verkehrt werden: Am besten keine wichtigen Planungs- und Struktur-Pflichten übernehmen, sich lieber treiben lassen oder sich einer Gruppe anschließen, in der man keine Verantwortung tragen muss. Eine Schiffsreise zum Beispiel, bei der ein Skipper der Chef ist, kann sehr spannend sein. Auch für die Selbstbeobachtung, weil man mal selbst der „Untergebene“ ist.

 

Helfersyndrom

Gerade Menschen, die eine starke Persönlichkeitsausprägung in Richtung Mütterlichkeit und Fürsorge oder sogar ein regelrechtes Helfer-Syndrom haben, brauchen dringend Erholung. Permanente Aufopferung für andere laugt aus. Aber im Urlaub setzen sie ihr Verhalten meist fort, sie kümmern sich um Kinder, Abwasch, Einkäufe, nur nicht um sich selbst. Solche Menschen leiden regelrecht, wenn sie Zuwendungen und Fürsorge anderer annehmen sollen. Der Aufenthalt in einem Wellness-Hotel, wo sich alles nur um sie dreht, ist für sie fast Folter. Leichter fällt ihnen beispielsweise ein Urlaub in einer Gruppe, in der die Pflichten verteilt werden und regelmäßig wechseln. Auch dann müssen die anderen noch aufpassen, dass ein solcher Mensch nicht freiwillig zusätzliche Abwasch-Schichten übernimmt. Menschen mit Fürsorgeeinstellung müssen erst wieder lernen, die Freiheit von Pflichten als Genuss zu empfinden.

 

Erlebnisorientiert

Wer im Alltag hyper-, also übermäßig aktiv ist, sich ständig auf einem zu hohen Anspannungs- und Stress-Niveau befindet, und unter Unrast und Sprunghaftigkeit leidet, kann im Urlaub meist nicht gleich „abschalten“. Ohne permanente Aktivität erscheint man sich wertlos. Die Zeit, die eigentlich der Erholung dienen sollte, wird daher oft weiterhin mit exzessiven sportlichen oder sonstigen Aktivitäten vollgestopft. Eine Urlaubs-Gestaltung, die gewiss keine neue Kraft bringt.

 

Eine geführte Wanderung fernab der Zivilisation – bei der zum Beispiel ein Esel Gepäck und Proviant trägt und Tempo und Pausen bestimmt – kann eine gute Erholungsmöglichkeit sein. Manch ein gestresster Manager war von dieser Wanderung so begeistert, dass er „seinen“ Esel zum Schluss am liebsten adoptiert und mit nach Hause genommen hätte. Erstmals wurde fremd die Zeit strukturiert und der Rhythmus bestimmt – und so zum ersten Mal wieder zu innerer Ruhe verholfen.

 

Falls Sie Interesse haben, Ihren Urlaubs-Typ herauszufinden, kontaktieren Sie uns, und wir lassen Ihnen gerne den entsprechenden Test zukommen.
 
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Solchen Beispielen wird man nicht immer folgen können. Selbst wenn einem die ideale Erholungsstrategie für den Urlaub klar ist, kann man sie nicht immer realisieren. Zu teuer, zu aufwändig, zu familienunfreundlich. Häufig entwickelt sich der reale Urlaub aus einem Parallelogramm der Kräfte. Der eine möchte dies, der andere jenes, die Kinder noch etwas anderes, Ferientermine und finanzielle Möglichkeiten sind zu berücksichtigen, und so kommt schließlich ein Kompromiss zwischen allem heraus. Der muss aber nicht faul sein.

 
Den Urlaubs-Persönlichkeitstest finden Sie in unserem Urlaubstestcenter
 

Denn: Urlaub ist immer auch das, was man daraus macht.

Dazu gehört, dass Sie sich auf mögliche Konfliktquellen einstellen: